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Passwort Manager: Pleasant Password Server im Einsatz

Passwort Manager

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Passwort Manager: Pleasant Password Server im Einsatz

Der Password Server ist ein Passwortmanager mit umfangreichen Funktionen. Die Bedienung vom Pleasant Password Server besticht dabei nicht nur durch ein hohes Maß an Sicherheit, sondern bietet auch Kompatibilität zu KeePass. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Wofür sind Passwortmanager gut? Und welche Probleme werden damit gelöst? Diese und weitere Fragen soll dieser Artikel klären.

Mit Pleasant Password Server verwalten Sie all Ihre Passwörter

passwort-managerSie nutzen überall das gleiche Kennwort? Dazu noch etwas Universelles wie „123456“, „Admin“, „Passwort1“, „1Password“ oder gar Ihren eigenen Vornamen? Sicheres Surfen sieht anders aus. Vor manchen Angriffen kann Sie selbst der beste Virenscanner nicht bewahren.

Diese können schließlich auch bei einer unzureichend geschützten Webseite geschehen, bei der Sie registriert sind. Ganz ohne Zugriff auf Ihre Festplatte. Und das Erste, was der Passwort-Dieb dann versucht, ist sich mit diesem Passwort Zugang zu der dort ebenfalls gefundenen E-Mail-Adresse zu verschaffen.

Welch Schindluder ab dann möglich ist, dürfte auf der Hand liegen.

Mehrere Passwörter müssen also her. Experten empfehlen, dass ein Anwender kein einziges Passwort doppelt verwendet. Wer soll im Zuge der Digitalisierung da noch durchblicken?

Das Problem, sich nicht all diese Passwörter merken zu können, behebt für Sie Ihr Passwortmanager. Dort lassen sich alle Anmeldedaten nutzerfreundlich speichern. Merken müssen Sie sich anschließend nur noch Ihr Masterpasswort. Mit diesem erhalten Sie stets Zugriff auf alle weiteren Passwörter.

Nicht nur Passwörter sondern auch IT-Grundschutz

Selbstverständlich gibt es neben dem Passwortschutz noch andere essentielle Schutzmaßnahmen bis hin zum Sicherheitsbewusstsein der jeweiligen Mitarbeiter oder Anwender im Unternehmen. Mit wichtigen IT-Sicherheitstipps befasst sich auch das kürzlich vom Finanzbuchverlag München veröffentlichte IT-Sicherheit Buch „Das IT-Security Mindset“. Der Autor spricht vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer an, die selbst nicht direkt mit der IT im Unternehmen betraut sind.

Schauen wir uns aber jetzt erst einmal etwas genauer an, welche die 15 wichtigsten Fragen rund um Passwort-Manager sind.

Passwort-Manager: Fragen und Antworten

(1) Wie funktioniert ein Passwort-Manager?

Ein Passwort-Manager ist eine Software, die ggf. auch als Add-On für einen Browser verwendet werden kann. Hierin sind all Ihre Benutzernamen und Passwörter abgespeichert. Der Passwortmanager kann Sie nun nicht nur warnen, falls Passwörter doppelt genutzt werden.

Er kann auch über das Masterpasswort den Login bei den Portalen herstellen, zu denen Sie Ihre Anmeldedaten im Interface des Managers speichern. Somit sammelt und verwaltet der Passwort-Manager Ihre Daten nicht nur, sondern kann Ihnen auch das Interneterlebnis angenehmer gestalten.

(2) Wie kann ich meine Passwörter verwalten?

Streng genommen ist die Verwaltung Ihrer Passwörter eben jene Aufgabe, die Ihnen der Passwortmanager abnehmen möchte. Sie müssen lediglich bei Einrichtung des Managers Ihrer Wahl alle Anmeldedaten, die verwaltet werden sollen, speichern. Anschließend reicht das Master-Passwort, um darauf zugreifen zu können. Ihre Passwörter sind derweil verschlüsselt und geschützt gespeichert.

(3) Wie kann ich mein Passwort ändern?

Wenn es um Passwörter von Plattformen geht, die im Manager hinterlegt sind, so müssen Sie das Passwort ganz herkömmlich auf der jeweiligen Webseite ändern. Anschließend dürfen Sie nur nicht vergessen, die Änderung auch im Passwort-Manager zu hinterlegen. Um das Masterpasswort zu ändern, befolgen Sie die Anleitung Ihres Anbieters.

(4) Warum brauche ich einen Passwort-Manager?

Weil im Zuge zunehmender Digitalisierung immer mehr Anmeldedaten erforderlich sind. Hatte man früher maximal eine E-Mail-Adresse – und damit nur ein Passwort zu verwalten –, so kommt heute vielerlei hinzu. Online-Banking, Online-Shops, Streaming-Dienste, Social-Media-Konten, und vieles mehr. Wem Sicherheit am Herzen liegt, der sollte kein einziges Passwort doppelt nutzen.

Umso mehr hilft Ihnen der Passwort-Manager, den Überblick zu bewahren. Last, but not least, ist dies auch eine perfekte Möglichkeit, Ihren Nachlass zu regeln. Bis der Ehepartner im Todesfall auf Ihr E-Mail-Konto zugreifen kann, um beispielsweise kostenpflichtige Abonnements kündigen zu können, fällt ein hoher bürokratischer Aufwand an in Deutschland. Ihm mit dem Master-Passwort den Zugang zu all diesen Daten zu hinterlassen, spart viel Zeit und möglicherweise auch Geld.

(5) Wie sicher ist ein Passwort-Manager?

Natürlich ist das pauschal nicht beantwortbar. Seriöse Anbieter setzen jedoch auf Sicherheitszertifikate (AES-256 Verschlüsselung) und folgen damit den aktuell höchsten Standards. Ein Teil der Sicherheit liegt aber auch in Ihren Händen. Wer Zugang zu Ihrem Master-Passwort erhält, der kann schließlich jedwede Sicherheitsvorkehrungen des Anbieters aushebeln. Daher sollten Sie sich überlegen, dass Masterpasswort nicht nur auf höchster Sicherheitsstufe generieren zu lassen (vgl. Frage 12), sondern es auch über eine virtuelle Tastatur einzugeben. So beugen Sie auch einem etwaigen Keylogger vor (vgl. Frage 15). Beachten Sie außerdem die Sicherheitsempfehlungen Ihres Anbieters.

(6) Was ist Kaspersky Password Manager?

Der Kaspersky Password Manager ist eine Lösung, die für Windows und Mac angeboten wird und als Browsererweiterung genutzt werden kann. Das ist insofern praktisch, weil die Erweiterung alle Nutzernamen und Passwörter automatisch ausfüllt, wenn Sie die jeweilige Seite aufsuchen. Ein Password Generator ist ebenfalls enthalten. Alle Daten werden außerdem ausschließlich verschlüsselt gesendet.

(7) Welche Vorteile bietet ein Passwortmanager?

Wer so sicher wie möglich im World Wide Web unterwegs sein will, der braucht für jede Plattform ein anderes Passwort. Möglichst aus zufälligen Groß- und Kleinbuchstaben, Nummern und Sonderzeichen bestehend, die in keinerlei (Sinn-)Zusammenhang zueinanderstehen. Weil Sie hierfür entweder eine Excel-Liste anlegen müssten (= auf Ihrer Festplatte nicht sicher) oder einen mentalen Kraftakt leisten müssten, ist der größte Vorteil des Passwort-Managers, dass all dies dadurch überflüssig wird. Sie brauchen Sich bloß noch das Masterpasswort merken.

(8) Welche Nachteile bietet ein Passwortmanager?

Daraus ergibt sich ganz intuitiv auch der größte Nachteil. Kommt eine dritte Person in Besitz Ihres Masterpassworts, liegen alle Ihre sensiblen Daten praktisch auf dem Silbertablett serviert. Um eine maximale Absicherung des Masterkennworts werden Sie also nicht herumkommen. Beispielsweise über eine virtuelle Tastatur oder einen Notfall-USB-Stick, der ausschließlich offline verwendet wird.

(9) Welches Betriebssystem brauche ich für Passwort-Manager?

Die meisten großen Passwort-Manager bieten eine Lösung für jedes Betriebssystem an. Ob Windows-PC (egal, welche Version) oder macOS spielt also keine Rolle.

(10) Wie ändert man das Masterpasswort?

Das genaue Procedere ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Üblicherweise finden Sie in der Benutzeroberfläche Ihres Passwort-Managers einen entsprechenden Menüpunkt. Das Master-Passwort sollte übrigens immer dann geändert werden, wenn die aktuelle Kombination nicht den höchsten Sicherheitsstandards genügt. Und natürlich auch, falls sie das Master-Passwort noch anderweitig vergeben haben.

(11) Masterpasswort vergessen – was jetzt?

Das Masterpasswort zu vergessen, ist denkbar ungünstig. Kein seröser Anbieter speichert dieses Kennwort nämlich irgendwo. Gerade weil es auf keinen Fall in falsche Hände geraten darf. Die meisten Anbieter bieten mehr oder weniger aufwendige Möglichkeiten einer Wiederherstellung des Passworts an.

Schlimmstenfalls können Sie allerdings gar nicht mehr auf Ihren Passwort-Manager zugreifen. Es empfiehlt sich daher, bspw. einen Notfall-USB-Stick einzurichten, den Sie an einem sicheren Ort aufbewahren. Dieser sollte niemals mit dem Internet verbunden sein, Ihr Master-Kennwort enthalten, und selbst mit einem weiteren Passwort versehen sein.

(12) Was ist ein Passwortgenerator?

Eine Studie hat ergeben, dass bestimmte Buchstaben und Zahlen nahezu immer enthalten sind, wenn ein Nutzer mit plumpem Hauen auf die Tastatur ein zufälliges Kennwort zu erzeugen versucht. Beispielsweise das kleine „a“. Wer also auf diese Weise versucht, eine Kombination zu erzeugen, die keinen mehr oder minder versteckten Sinn ergibt, wird trotzdem eine gewisse Angreifbarkeit aufweisen. Genau das nimmt Ihnen ein Passwortgenerator ab.

Er kreiert eine völlig zufällige Aneinanderreihung an Groß- und Kleinbuchstaben, Zeichen, Sonderzeichen und Zahlen. Selbst gegenüber Programmen, mit denen Kennwörter durch „Trial & Error“ geknackt werden können, sind solche Kombinationen weitestgehend sicher. Einen solchen Passwortgenerator liefern die meisten Passwort-Manager übrigens mit.

(13) Wie viele Passwörter kann ich im Passwortmanager speichern?

Auch das kommt auf Ihren Anbieter an. Bei den Marktführern existiert unserem Wissen nach aber keine Limitierung. Diese ist eher bei kostenlosen Programmen oder Demoversionen üblich. Wer also etwas Geld für seinen Passwort-Manager ausgibt, der dürfte praktisch unendlich viele Nutzerkonten und Kennwörter dort verwalten können.

(14) Wie teuer sind Passwort-Manager?

Die Preise variieren. Ein paar wenige Anbieter bieten Ihnen einen Fixbetrag. Dieser liegt dann zwar bei der Anschaffung etwas höher, verursacht jedoch keine weiteren Kosten mehr. Wer stattdessen wert darauf legt, die Kosten überschaubar zu halten, für den sind monatliche oder jährliche Abonnements sicherlich interessant. Hier erwerben Sie eine temporäre Lizenz für Ihren Passwort-Manager. Ohnehin ist das Abo-System sehr sinnvoll, da die Entwickler hier viel besser in den steten Support und die Weiterentwicklung des Produkts investieren können als es bei einer Einmalzahlung der Fall wäre.

(15) Schützen mich Passwortmanager vor Keyloggern?

Ein Keylogger ist ein Programm, mit dem ein Hacker an Ihre Passwörter zu gelangen versucht. Konkret funktioniert das, indem die Eingaben, die Sie auf Ihrer Tastatur (=keypad) tätigen, gespeichert (=geloggt) werden. So gesehen schützt der Passwort-Manager zunächst einmal immer dann vor Keyloggern, wenn Sie über eine Browsererweiterung den Manager Ihre Kennwörter auf den betreffenden Seiten ausfüllen lassen. Dann findet schließlich keine Eingabe auf Ihrer Tastatur statt.

Aber: das eingegebene Master-Passwort könnte ein Keylogger theoretisch auslesen. Überlegen Sie sich für die Eingabe dieses derartig wichtigen Kennworts daher unbedingt die Anschaffung und Nutzung einer virtuellen Tastatur, die ebenfalls vor Keyloggern schützt.

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